C-Support
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Äh, Stahl? |
Kellam |
Stahl |
UAH! Du lieber Himmel, Kellam! Wie lange hältst du dich da schon versteckt? |
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Ach, ich weiß nicht. So 20 Minuten. Sie sagten, du wolltest... |
Kellam |
Stahl |
20 Minuten? Ach du liebe Zeit! Räuspere dich doch mal zwischendurch. Aber ja. Ich habe eine Frage an dich. |
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Nun, ich helfe gerne, wenn ich kann. |
Kellam |
Stahl |
Ich habe mich gefragt, wie du dich fühlst, wenn du einem Feind gegenübertrittst. |
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Nun, relativ normal, denke ich. Wieso fragst du? |
Kellam |
Stahl |
Nun, um zum Punkt zu kommen: Ich fühle mich im Kampf oft verunsichert und nervös. Ich habe Angst, dass ich meine Kameraden da draußen im Stich lassen könnte. Du, auf der anderen Seite, scheinst im Gefecht stets die Ruhe selbst zu sein. |
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Ich mag wie die Ruhe selbst AUSSEHEN, aber innerlich bin ich schon recht nervös. Und ich habe manchmal sogar Angst. Ich erinnere mich an dieses eine Mal-- |
Kellam |
Stahl |
Lügner! Ich glaube dir kein Wort! Wann immer ich dich beobachte, bist du selbstsicher, ruhig und Herr der Lage. |
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...Moment. Du SIEHST mich? Auf dem Schlachtfeld? Sonst bemerkt mich da draußen niemand. Ich verschmelze mit der Umgebung. |
Kellam |
Stahl |
Ja, ja, wir wissen alle von deinem kleinen Problem. Aber worüber ich sprechen-- |
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Himmel! Aber wenn ich nicht unsichtbar bin, sollte ich wirklich besser aufpassen! Es war eine große Hilfe, mit dir zu reden. Ich danke dir vielmals! |
Kellam |
Stahl |
Oh, gar nichts zu dank-- He, Moment! Ich war doch derjenige, der Hilfe gesucht hat! |
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*verschwindet* |
Kellam |
Stahl |
Hä? Wo ist er hin? Na gut! Wenn dieser Tölpel sich unter Kontrolle hat, kann ich das auch! Ich muss bloß doppelt so hart dran arbeiten... |
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B-Support
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He, Stahl? |
Kellam |
Stahl |
Ah, da bist du ja, Kellam! Ich habe überall nach dir gesucht. |
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Manchmal scheint die Sonne so auf meine Rüstung, dass ich schwer zu sehen bin. Und manchmal sehen die Leute einfach nicht genau genug hin... |
Kellam |
Stahl |
Hör mal, erinnerst du dich an unsere Unterhaltung von neulich? |
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Darüber, wie ich mich auf dem Schlachtfeld fühle? |
Kellam |
Stahl |
Genau! Ich sagte, du seist die Ruhe selbst, und du hast es abgestritten und so weiter. |
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Richtig. Aber es ist so-- |
Kellam |
Stahl |
Die Sache ist, dass ich meinen Standpunkt nicht so richtig deutlich machen konnte. Ich bin nicht nur nervös da draußen, Kellam. Ich habe entsetzliche ANGST! Ich trage sogar ein zusätzliches Kettenhemd unter meiner Rüstung, nur zur Sicherheit... |
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Ja, aber es ist so-- |
Kellam |
Stahl |
Aber ich habe einen Plan! Ich werde dein Verhalten studieren und dich kopieren! Ich muss alles wissen! Dein Training, deine Vorbereitung UND dein Tagesablauf! |
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Aber wie wirst du-- |
Kellam |
Stahl |
Durch Zuschauen und Lernen! Indem ich dich der akribischsten Studie unterziehe, die ein Mann je geführt hat! |
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Äh, das könnte sich als ein bisschen problematisch erweisen. |
Kellam |
Stahl |
Feigling! Würdest du es vorziehen, dass ich auf dem Schlachtfeld vor Angst zittere? |
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Nun ja, nein. Aber wenn du mich studieren willst, musst du mich auch SEHEN können. Und den meisten Menschen fällt das sehr schwer. |
Kellam |
Stahl |
Hmmm... |
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Vielleicht solltest du dir jemand anders auswählen. Frederick ist ziemlich tapfer. |
Kellam |
Stahl |
Nein! Du musst es sein, niemand anders! Und wenn du so schwer zu entdecken bist, so muss ich einfach lernen, dich zu finden! |
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Ich verstehe nicht, warum es ausgerechnet ich sein muss, Stahl. |
Kellam |
Stahl |
Weil wir beide gleich sind, du und ich! Sanftmütig und unsicher, aber schlau! Sähe ich nicht so unverschämt gut aus, könnte man uns glatt für Brüder halten! |
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Ähm, ja? |
Kellam |
Stahl |
Von allen Hirten bist du das beste Vorbild, dem ich folgen könnte. Also, Kellam! Mach dich bereit, beobachtet zu werden! |
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Ich hab ein schlechtes Gefühl bei dieser Sache... |
Kellam |
A-Support
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Stahl |
He, Kellam! |
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Oh! Du hast mich zuerst entdeckt! Das ist mal was anderes. |
Kellam |
Stahl |
Hahaha! Ich habe geübt, mein Freund! Ich habe meine Beobachtungsgabe bis zum Äußersten geschärft! Ich kann dich jetzt aus einer Entfernung von bis zu fünf Armlängen finden. |
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Donnerwetter, du meinst es echt ernst, was? Also damit, von mir zu lernen? |
Kellam |
Stahl |
Natürlich meine ich das ernst. Obendrein glaube ich, ich hatte damit sogar Erfolg! Ich habe beispielsweise gesehen, dass du, genau wie jeder andere, lachst und weinst. Es ist sehr subtil, denn du heftest dir deine Gefühle nicht gerade ans metallene Revers. |
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Nun, ich BIN menschlich, weißt du?!? |
Kellam |
Stahl |
Und außerdem fiel mir auf, dass du dich auf dem Schlachtfeld ganz anders verhältst. Ich sehe nun deine Anspannung und Unruhe. Da ich bin aber froh, kann ich dir sagen! |
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Froh? |
Kellam |
Stahl |
Ich bin froh, dass ich mich im Angesicht des sicheren Todes nicht als Einziger so fühle! |
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Aber ich sagte dir doch bereits, dass ich ganz am Anf-- |
Kellam |
Stahl |
Also, der WIRKLICHE Unterschied zwischen dir und mir besteht im Folgendem... Du akzeptierst deine Furcht, aber dennoch gelingt es dir, sie zu MEISTERN! Du entfesselst sie wie Jagdhunde, die den Feinden einen furchtbaren Tod verheißen! |
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Ich verstehe nicht... was du damit sagen willst. |
Kellam |
Stahl |
Nun, dank dir als Vorbild bin ich jetzt zuversichtlicher als je zuvor. Du warst mir eine große Hilfe, Kellam. Ich hoffe, ich war dir nicht lästig! Hahaha! |
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Äh, nein. Ganz im Gegenteil... Ich fühle mich selbst jetzt sogar besser. |
Kellam |
Stahl |
Oh? |
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Du bist einfach die erste Person, die mich je wahrnahm... Oder der ich wichtig war. Um ehrlich zu sein, war das ein riesiger Motivationsschub für mich. |
Kellam |
Stahl |
Oh! Nun denn, wie wunderbar! |
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